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Thüringer Nachhaltigkeitsabkommen nimmt Fahrt auf

Jeder kann Beitrag leisten
Die ersten 20 Teilnahmeurkunden am Thüringer Nachhaltigkeitsabkommen sind an die Betriebe übergeben worden. Man wählte sich dafür das festliche Ambiente der Staatskanzlei. Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus nahm sich persönlich die Zeit, die Urkunden an die Unternehmer zu überreichen. Sechs der 20 eingeladenen Betriebe kamen aus dem Handwerk.

Im März diesen Jahres erst von Wirtschaft und Landesregierung unterzeichnet, ist dieses freiwillige Abkommen schnell aus den Startlöchern gekommen. 130 Betriebe haben sich seither beworben. Rund 120 erfüllen die Voraussetzungen. Die Kombination macht dieses Abkommen aus. Wer als Unternehmen mitmacht und sich somit in Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschonung oder Abfallvermeidung beispielsweise durch freiwillige Umweltbetriebsprüfungen oder die Einführung  von Umweltmanagementsystemen besonders engagiert, wird von behördlicher Bürokratie entlastet.

Jeder könne in Sachen Nachhaltigkeit einen Beitrag leisten, betonte Ministerpräsident Althaus während der Übergabe der ersten Urkunden. Und damit meinte er nicht nur Bürger und Betriebe, sondern auch sich selbst. Seine Pläne für eine Verwaltungsreform und die Sparmaßnahmen der Regierung seien darauf ausgerichtet, landespolitische Handlungsfähigkeit auf Dauer herzustellen. Dies sei ebenfalls eine Form nachhaltigen Handelns.

Im Namen des Thüringer Handwerks gab Erfurts Kammerpräsident Rolf Ostermann erneut das Bekenntnis zur aktiven Unterstützung des Abkommens ab. Für das Handwerk sei nachhaltiges unternehmerisches Handeln keine neue Erfindung. Schließlich seien Handwerksbetriebe vielfach seit Generationen am Markt tätig. Da liege des in der Natur der Sache, der Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle zukommen zu lassen. Dass sich allein aus dem Handwerk über 90 Betriebe am Abkommen beteiligen, spreche eine deutliche Sprache.

Die Schornsteinfeger im Freistaat, die sich allesamt die Einführung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 zertifizieren ließen, gehen dabei mit bestem Beispiel voraus.
 

Die Bezirksschornsteinfegermeister Thomas Menge, Stefanie Röser, Andreas Schmidt und Uwe Nentzel nahmen quasi in Vertretung ihrer Berufskollegen die ersten Urkunden entgegen.

Außerdem erhielten die Köhnke Dienstleistungen GmbH aus Hildburghausen und die Pieper Oberflächentechnik Hermsdorf ihre Urkunden.

  

Betriebe, die sich für eine Teilnahme am Nachhaltigkeitsabkommen interessieren, wenden sich an ihre zuständige Handwerkskammer.

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